Atmega328p ohne Quarz

Sie können den Atmega328p DIL Chip auch ohne den externen 16MHz Quarz benutzen, damit ist der Chip ohne externe Oszillator-Beschaltung bei 8MHz und 5V mit halber Geschwindigkeit nutzbar.

Wenn Sie keine externe Oszillator-Beschaltung verwenden möchten, können Sie den ATmega328 so konfigurieren, dass stattdessen sein interner 8-MHz-RC-Oszillator als Taktquelle verwendet wird. (Sie benötigen den 10K-Pullup-Widerstand auch nicht wirklich am Reset-Pin, daher können Sie ihn weglassen, um eine wirklich minimale Konfiguration zu erhalten.

Sie müssen die folgenden Installationen und Einstellungen vornehmen:

  • Laden Sie dieses Hardwarekonfigurationsarchiv herunter: Breadboard-1-6-x.zip, Breadboard1-5-x.zip oder Breadboard1-0-x.zip, je nachdem, welche IDE Sie verwenden.
  • Erstellen Sie einen Unterordner Hardware in Ihrem Arduino-Sketchordner (dessen Speicherort Sie im Dialogfeld Arduino-Einstellungen finden). Wenn Sie zuvor Unterstützung für zusätzliche Hardwarekonfiguration installiert haben, befindet sich möglicherweise bereits ein "Hardware" -Ordner in Ihrem Sketchordner
  • Verschieben Sie den Breadboard-Ordner aus dem Zip-Archiv in den Ordner "Hardware" Ihres Arduino-Sketchordners
  • Starten Sie die Arduino IDE neu
  • Sie sollten ATmega328 auf einem Steckbrett (8 MHz interner Takt) im Menü Extras - Karte sehen. Sobald Sie dies getan haben, können Sie den Bootloader brennen und Programme wie oben beschrieben auf Ihren ATmega328 hochladen. Stellen Sie sicher, dass Sie "ATmega328 auf einem Steckbrett (8 MHz interner Takt)" auswählen, wenn Sie den Bootloader brennen.

Brennen des Bootloaders mit einem Arduino-Board auf ein Breadboard (ohne Quarz)

Einen Sketch auf den Chip am Breadboard laden

Hinweis - In vielen Internetforen lese ich immer wieder, das der Atmega328p DIL Chip mit 3,3V betrieben werden soll und sich die Anwender wundern das dieser dann nicht mehr korrekt funktioniert. Auch wenn ein Verweis auf 3,3V im Datenblatt auftaucht, der Chip ist auf den Logikpegel von 5V ausgelegt und mit dieser Spannung sollte er auch zwingend betrieben werden, da sich sonst die Logik-Pegelgrenzen verschieben und dies zu unerwünschten Zuständen führen kann. Im schlimmsten Fall kann dies sogar zur Eigen-Oszillation führen, die den Chip zerstört.

Hinweis - Wenn Sie den internen 8MHz Oszillator nutzen, verschlechtert sich die Taktgenauigkeit, denn der interner Oszillator wird durch ein preiswertes RC-Glied gebildet, das weniger genau ist. Zudem müssen Sie sich mit der halben Prozessorgeschwindigkeit begnügen, was allerdings nichts schlechtes sein muss und für 90% der Projekte sicherlich vollkommen ausreicht.